Markante Steigerung von Ertrag und Gewinn
28.8.2002
- Die
Allreal-Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2002 ausgezeichnet behauptet. Der Wert des Portfolios nahm
um 28 Prozent auf CHF 1'308 Millionen zu (31.12.01: CHF 1'025 Millionen). Parallel dazu konnte der Mietertrag
um 29 Prozent auf CHF 32.5 Millionen gesteigert werden. Die Generalunternehmung erwirtschaftete einen
gegenüber der Vorjahresperiode nochmals leicht gesteigerten Ertrag von CHF 29.6 Millionen (plus 1 Prozent).
Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF 33.1 Millionen (plus 30 Prozent). Der Gewinn exklusive Neubewertung
erhöhte sich um 25 Prozent auf CHF 18.6 Millionen, der Gewinn inklusive Neubewertung um 39 Prozent auf
CHF 31.1 Millionen. Für das zweite Halbjahr rechnet das Unternehmen trotz konjunktureller Unsicherheiten
mit einem stabilen Geschäftsverlauf. Die Kombination
aus erstklassigem Liegenschaftenbestand und der Tätigkeit eines Generalunternehmers, Projektentwicklers
und Immobilien-dienstleisters hat eine gegenüber der Vergleichsperiode deutliche Steigerung von Ertrag
und Gewinn ermöglicht. Allreal deckt die gesamte Wertschöpfungskette
einer Immobilie von der Projektentwicklung bis zur dauerhaften Anlage ab und besitzt als einzige börsenkotierte
Immobiliengesellschaft sowohl Geschäfts- (76 Prozent) als auch Wohnliegenschaften (24 Prozent). Deshalb
kann das Unternehmen Schwankungen des Immobilienmarktes ausgleichen und Chancen risikobewusst wahrnehmen.
Zukünftig deutlich höhere Dividendenrendite
Aufgrund der soliden finanziellen Basis und der unverändert guten Ertragsaussichten
beabsichtigt Allreal für die kommenden Jahre eine deutliche Erhöhung der Dividende. Erwartet werden
darf eine Ausschüttung, die sich an der auf direkten Immobilienanlagen nachhaltig erzielbaren Cashrendite
orientiert. Für das Geschäftsjahr 2002 ist deshalb eine Erhöhung der Dividende auf CHF 4.50 pro Aktie
(2001: CHF 3.00) geplant. Sie entspricht auf dem aktuellen Kursniveau einer Dividendenrendite von 5.6
Prozent. Dank einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalrendite bleibt darüber hinaus Raum für weiteren
Wertzuwachs der Aktie. Ein solider Eigenkapitalanteil von 37.3 Prozent (31.12.2001: 44.2 Prozent) und
ein guter Cash flow aus operativer Tätigkeit erlauben Allreal, Marktchancen auch in Zukunft aktiv wahrzunehmen. Markanter
Ausbau des ertragssicheren Liegenschaftenbestandes Durch den Zukauf von ausgewählten
Wohn- und Geschäftsliegenschaften an bester Lage konnte Allreal den Immobilienbestand weiter ausbauen.
Der Wert des Portfolios erhöhte sich dadurch im ersten Semester 2002 um 28 Prozent von CHF 1’025 Millionen
auf CHF 1'308 Millionen. Parallel zum Wachstum des Portfolios
nahm der Mietertrag um 29 Prozent auf CHF 32.5 Millionen zu. Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte
sich die Nettorendite von 5.7 auf 5.8 Prozent. Der Leerstand blieb mit 1.2 Prozent sehr niedrig. Gute
Auslastung der Generalunternehmung Im ersten Halbjahr 2002 arbeitete die Generalunternehmung
wiederum sehr erfolgreich. Bei einem gegenüber der Vorjahresperiode leicht gesteigerten Gesamtertrag
von CHF 29.6 Millionen blieb die operative Marge bei zielkonformen 29 Prozent. Per 30. Juni 2002 befanden
sich Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund CHF 500 Millionen in der Realisierungsphase.
Der Arbeitsvorrat von CHF 900 Millionen sichert die Auslastung der Generalunternehmung für 18 Monate. Neben
dem erfolgreichen Verkauf von selbst erstelltem Wohneigentum konnte das Unternehmen in der Berichtsperiode
seine gute Position bei der Projektentwicklung für den Drittmarkt weiter festigen und ausbauen. Die
Fähigkeit, anspruchsvolle Immobilienprojekte von der Idee bis zur Realisierung entwickeln und planen
zu können, gewinnt im Markt zunehmend an Bedeutung. Als Gesamtanbieter ist Allreal bestens positioniert,
dieses Potenzial zu nutzen. Höherer Gewinn
pro Aktie Das erste Halbjahr 2002 brachte eine Steigerung des Gewinnes pro Aktie
exklusive Neubewertungseffekt um 28 Prozent auf CHF 3.00; inklusive Neubewertungseffekt um 42 Prozent
auf CHF 5.01. Der Net Asset Value (Eigenkapital) pro Aktie erhöhte sich unter Berücksichtigung der ausgezahlten
Dividende von CHF 3.00 um 5.7 Prozent auf CHF 96.81. Erfreuliche
Aussichten für das Geschäftsjahr 2002 Für das zweite Halbjahr 2002 rechnet Allreal
mit einem stabilen Geschäftsverlauf. Die tiefen Zinssätze (Durchschnittsverzinsung per 30.06.2002: 3.2
Prozent) werden sich unverändert positiv auswirken. Deshalb und dank der höheren Erträge aus dem rasch
wachsenden Portfolio dürfte das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2001 übertroffen werden. Der von diversen
Sondererträgen geprägte Unternehmensgewinn (exklusive Neubewertung) 2001 wird sich von CHF 38 Millionen
auf über CHF 40 Millionen verbessern. Die Eigenkapitalrendite wird erneut im Zielkorridor von 7 bis
10 Prozent zu liegen kommen. Das Portfolio dürfte einen Gesamtwert von rund CHF 1.5 Milliarden erreichen.
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