Halbjahresresultat belegt unternehmerische Stärke
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Verbesserung operatives Unternehmensergebnis um 70 Prozent - Steigerung Eigenkapitalanteil
auf 39.3 Prozent - Kurssteigerung Aktien im ersten Semester um 11 Prozent
Zürich,
28. August 2004 - Die
Allreal-Gruppe
konnte das operative Unternehmensergebnis im ersten Semester 2003 um 70 Prozent von CHF 18.6 Millionen
auf CHF 31.6 Millionen steigern. In der Berichtsperiode erreichte die Eigenkapitalquote 39.3 Prozent
(31.12.2002: 35 Prozent / plus 4.3 Prozent). Die attraktive Dividendenpolitik und der konstante Leistungsausweis
bewirkten einen Anstieg des Aktienkurses im ersten Halbjahr 2003 um 10.8 Prozent. Der aus dem Verkauf
von fünf Liegenschaften resultierende Gewinn beweist, dass die aktuelle Bewertung des Portfolios realistisch
und marktgerecht ist. Trotz vorgezogener Abwertungen von Geschäftsliegenschaften erhöhte sich der Gewinn
um 1 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2003 rechnet Allreal mit einem erneut guten operativen Ergebnis.
Die
Kombination eines aus Wohn- und Geschäftsliegenschaften bestehenden Portfolios mit der Tätigkeit eines
Generalunternehmers bildete auch im ersten Halbjahr 2003 das Fundament der erfolgreichen Geschäftstätigkeit.
Als Gesamtanbieter kann Allreal dank der 1999 eingeschlagenen und seither konsequent verfolgten Strategie
die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie abdecken.
Im ersten
Semester konnte das operative Unternehmensergebnis (Unternehmensergebnis ohne Neubewertungseffekt) gegenüber
der Vergleichsperiode des Vorjahres um 70 Prozent von CHF 18.6 Millionen auf CHF 31.6 Millionen gesteigert
werden. Das markant verbesserte Ergebnis ermöglichte die Kompensation der weitgehend ausbleibenden Neubewertungsgewinne
auf Anlageliegenschaften (plus CHF 0.2 Mio.; 2002: plus CHF 17.4 Mio.). Das Unternehmensergebnis
beträgt
CHF 31.3 Millionen (plus 1 Prozent). Die Eigenkapitalquote konnte von 35 auf 39.3 Prozent gesteigert
werden. In der Folge reduzierte sich das Net Gearing von 144 auf 118 Prozent. Die annualisierte Eigenkapitalrendite
erreichte trotz der erhöhten Eigenkapitalquote 10.2 Prozent.
Allreal
nutzte das aktuell tiefe Zinsniveau zur langfristigen Absicherung von rund 75 Prozent
der Finanzschulden.
Bei einem Durchschnittszinssatz von 2.8 Prozent beträgt die durchschnittliche Zinsbindung nun mehr
als vier Jahre.
Gewinnbringender Verkauf von Liegenschaften
aus Eigenproduktion Im ersten Semester hat Allreal drei Geschäfts- und zwei Wohnliegenschaften
im Gesamtwert von CHF 222 Millionen verkauft. Der realisierte Gewinn hat sich positiv auf das Halbjahresresultat
ausgewirkt. Ausserdem beweist er, dass die Bewertung des Liegenschaftenportfolios realistisch und marktgerecht
ist. Ein bedeutender Neuzugang zum Portfolio war der neu erstellte Hauptsitz von DaimlerChrysler. Die
getätigten Devestitionen und Tieferbewertungen von Liegenschaften in der Höhe von CHF 12.5 Millionen
führten zu einer Wertverminderung des nach der "Discounted Cash-flow"-Methode (DCF) bewerteten
Portfolios um insgesamt 11 Prozent auf CHF 1'347 Millionen (31.12.2002: CHF 1'505.9 Mio.). Bei den tiefer
bewerteten Liegenschaften handelt es sich um Geschäftshäuser, die in den nächsten Jahren zur Wiedervermietung
anstehen.
Nur geringfügige Veränderungen ergaben sich bei der Aufteilung
des Portfolios. Per 30. Juni 2003 entfielen 73 Prozent auf Geschäftsliegenschaften,
19 Prozent auf
Wohnliegenschaften und 8 Prozent auf Liegenschaften im Bau sowie Landreserven.
Dank
der im letzten Jahr getätigten Zukäufe und einer tiefen Leerstandsquote von 1.5 Prozent
konnten die
Mieterträge gegenüber der Vergleichsperiode um 29 Prozent auf CHF 41.9 Millionen gesteigert werden.
Die Nettorendite liegt mit 5.6 Prozent leicht über dem Wert des Vorjahres (5.5 Prozent).
Erfolgreiche
Generalunternehmung Die Generalunternehmung konnte sich im wenig investitionsfreudigen
Markt gut behaupten. Bei guter Auslastung und intakten Margen betrug das abgewickelte Volumen CHF 242.5
Millionen. Es liegt damit leicht unter dem Wert der Vorjahresperiode (CHF 299 Millionen).
Der Gesamtertrag
aus der Tätigkeit als Generalunternehmer (Projektentwicklung und -management sowie Dienstleistungen)
belief sich auf CHF 35.7 Millionen (plus 20 Prozent). Aufgrund des erfolgreichen Abschlusses mehrer
Projekte erhöhte sich die operative Marge von 29 auf 42 Prozent. Dank erfreulichem Auftragseingang beträgt
der Arbeitsvorrat trotz Abschluss zahlreicher Projekte rund 18 Monate.
Beim
Verkauf von Wohneigentum aus eigener Projektentwicklung konnte Allreal an die guten Resultate des Vorjahres
anknüpfen und in den ersten sechs Monaten 70 Einheiten absetzen.
Stabiler
operativer Geschäftsverlauf im zweiten Semester Für das Geschäftsjahr 2003 rechnet
Allreal mit einem gegenüber dem Vorjahr verbesserten operativen Ergebnis. Aufgrund der unsicheren konjunkturellen
Lage kann eine nochmalige Abwertung des nach DCF bewerteten Liegenschaftenportfolios nicht ausgeschlossen
werden. Dank des ertragsstabilen Immobilienportfolios, der langfristig günstigen Finanzierung und der
Gewinne der Generalunternehmung kann auch zukünftig eine Dividendenausschüttung erfolgen, die eine mit
direkten Immobilienanlagen vergleichbare Rendite ermöglicht.
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