Allreal überzeugt mit gutem Jahresresultat
- Verbesserung operatives Unternehmensergebnis um 40 Prozent
- Steigerung Eigenkapitalanteil auf 47 Prozent - Potenzial für
fortgesetztes Wachstum
Kombination von Immobilienportfolio und Generalunternehmertätigkeit
sichert
konstant gute Ergebnisse Zürich, 26. Februar 2004 –
Die Allreal-Gruppe konnte das operative
Unternehmensergebnis im Geschäftsjahr 2003 um 40.4 Prozent auf CHF 56.0 Millionen steigern. Nach der
erfolgreichen Kapitalerhöhung beträgt die Eigenkapitalquote 47.0 Prozent (31.12.2002: 35%). Der konstante
Leistungsausweis und die attraktive Dividendenpolitik resultierten in einer Kurssteigerung um 22.2 Prozent.
Im Geschäftsfeld Immobilien führten gewinnbringende Verkäufe
mehrerer Objekte und Tieferbewertungen einzelner Liegenschaften zu einer wertmässigen Verringerung des
Portfolios um 5.7 Prozent auf CHF 1'420.1 Millionen (2002: CHF 1'505.9 Millionen). Die Nettorendite
der Anlageliegenschaften betrug 5.6 Prozent (2002: 5.7%).
Die Generalunternehmung bewies ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit
mit einer gegenüber dem Vorjahr nochmals verbesserten operativen Marge und dem auf CHF
66.8 Millionen gesteigerten Ertrag (+ 6%).
Aufgrund des ertragsstabilen Portfolios, der guten Auftragslage der Generalunternehmung
sowie der langfristig günstigen Finanzierung ist Allreal für 2004 vorsichtig optimistisch.
In wirtschaftlich anspruchsvollem Umfeld hat sich Allreal erneut gut behauptet.
Das operative Unternehmensergebnis (Unternehmens-ergebnis exklusive Neubewertungseffekt) stieg um 40.4
Prozent auf CHF 56.0 Millionen, der Cashflow um 8.4 Prozent auf 88.4 Millionen. Das
erfreuliche Unternehmensergebnis von CHF 52.7 Millionen liegt trotz Tieferbewertung einzelner Liegenschaften
3.1 Prozent über demjenigen des Vorjahres.
Allreal nutzte das aktuell tiefe Zinsniveau für eine langfristig günstige
Finanzierung des Fremdkapitals. Bei einer durchschnittlichen Zinsbindung von 4.1 Jahren (2002: 1.5 Jahre)
liegt der Zinssatz bei 2.9 Prozent.
Ertragsstabiles Immobilienportfolio sichert soliden Cashflow Aufgrund
des im Jahresdurchschnitt höheren Liegenschaftenbestandes stiegen die Mieteinnahmen um 12.7 Prozent
auf CHF 83.2 Millionen. Die Nettorendite von 5.6 Prozent sowie die Leerstandsquote von 1.7 Prozent belegen
Ertragskraft und Qualität des aus Geschäfts- und Wohnliegenschaften bestehenden Portfolios.
Die Konsolidierung und Optimierung des Portfolios sowie Tieferbewertungen
einzelner Liegenschaften führten zu einer wertmässigen Reduktion des Bestandes an Anlageliegenschaften
um 5.7 Prozent auf CHF 1'420.1 Millionen (2002: 1'505.9 Millionen).
Per 31. Dezember 2003 setzte sich das Portfolio mit geographischem Schwerpunkt
im Grossraum Zürich wie folgt zusammen: Geschäftsliegenschaften 69.5 Prozent (2002: 72%), Wohnliegenschaften
21 Prozent (2002: 19%), Liegenschaften im Bau und Landreserven 9.5 Prozent (2002: 9%).
Generalunternehmung überzeugt mit sehr gutem Ergebnis Auch
die Generalunternehmung konnte an die guten Resultate der Vorjahre anknüpfen. Mit Projektentwicklung,
Projektmanagement und Immobiliendienstleistungen erarbeitete das Geschäftsfeld einen gegenüber dem Vorjahr
um sechs Prozent verbesserten Ertrag von CHF 66.8 Millionen (2002: 62.8 Millionen). Der
Abschluss mehrerer grosser Projekte sowie eine weitere Steigerung der Effizienz resultierten in einer
nochmals verbesserten Marge von 38.6 Prozent (2002: 30.6%).
Das im Geschäftsfeld abgewickelte Volumen betrug CHF 442 Millionen (2002:
CHF 570 Millionen). Der gegenüber dem Vorjahr tiefere Wert ist die Folge des zyklischen GU-Geschäftes:
verschiedene grössere Projekte wurden im Laufe des Jahres fertig gestellt und neu in Angriff genommene
Aufträge sowie Aufträge in Planung haben sich noch nicht ausgewirkt.
Die Sparte Projektentwicklung konnte den Anteil an Drittaufträgen weiter
ausbauen. Die aktuellen Eigen- und Fremdprojekte repräsentieren ein potenzielles Investitionsvolumen
von rund einer Milliarde Franken.
Dank einem vor allem ab Jahresmitte erfreulichen Auftragseingang erhöhte
sich der Arbeitsvorrat im Projektmanagement auf CHF 906 Millionen (2002: CHF 785 Millionen). Dieser
Wert entspricht einer Auslastung von mehr als 18 Monaten.
Auch beim Verkauf von Wohneigentum aus eigener Projektierung und Ausführung
war Allreal wiederum erfolgreich und konnte 102 Einheiten (2002: 94) im Gesamtwert von CHF 62 Millionen
(2002: CHF 54 Millionen) absetzen.
Vorsichtig optimistisch für 2004 Die
Wertsteigerung der Aktie betrug in der Berichtsperiode 22.2 Prozent. Der Discount gegenüber dem Eigenkapital
je Aktie (NAV) verringerte sich von 23 auf drei Prozent.
Trotz schwer abschätzbarer konjunktureller Entwicklung und Überkapazitäten
im Büroflächen-Markt ist Allreal für 2004 vorsichtig optimistisch. Die positive Einschätzung der Zukunftsaussichten
basiert auf dem ertragsstabilen Portfolio aus Geschäfts- und Wohnimmobilien, der guten Auftragslage
der Generalunternehmung und der langfristig günstigen Finanzierung. Darüber hinaus verfügt Allreal nach
der erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung über einen ansehnlichen Handlungsspielraum.
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