Nach starker Entwicklung eine erste Dividende 28.2.2002
- Die
Allreal-Gruppe steigerte im Geschäftsjahr 2001 das operative Unternehmensergebnis vor Portfolio-Neubewertung
um 13% auf CHF 38.2 (2000: 33.9) Mio. Unter Einschluss der Neubewertungsgewinne beläuft
sich das Ergebnis 2001 auf CHF 50.6 (57.5) Mio. Die Eigenkapitalrendite stellte sich auf 9.2%. Angesichts
der erfreulichen Entwicklung wird erstmals die Ausschüttung einer Dividende vorgeschlagen. Mit CHF 3.00
pro Aktie entspricht sie einer Rendite auf dem Jahresendkurs von 3.65%. Allreal
verfolgt als einzige Schweizer Immobilien-Gesellschaft eine konsequente 2-Säulen-Strategie.
Die Kombination eines erstklassigen Immobilien-Portfolios mit dem Know-how einer kompetenten Generalunternehmung
erweist sich als entscheidender Erfolgsfaktor, der auch im vergangenen Jahr wirksam zum Tragen kam.
Drei wesentliche Ziele wurden erreicht: Das Anlageportfolio überschritt dank gezielten Zukäufen und
intensiver eigener Entwicklungstätigkeit erstmals die Milliardengrenze. Die Profitabilität im Bereich
Projects & Development wurde deutlich gesteigert. Der operative Gewinn (exkl. Neubewertung) pro
Aktie nahm um 5% auf CHF 6.04 (5.75) zu. Dynamische Entwicklung
in allen Geschäftsfeldern Die operative Leistung der Allreal-Gruppe (exkl. Neubewertung)
belief sich im Jahr 2001 auf CHF 124.7 (109.8) Mio. Während der Ertrag aus Real Estate um 12% auf CHF
52.0 (46.5) Mio. zunahm, erhöhte sich der Ertrag aus Projects & Development um 15% auf CHF 72.7
(63.3) Mio. Der operative Erfolg steigerte sich um 20% auf CHF 66.1 (55.0) Mio. Trotz
höherer Steueraufwendungen verbesserte sich als Resultat das operative Unternehmensergebnis um 13% auf
CHF 38.2 (33.9) Mio. Der im Vorjahresvergleich tiefere Nettogewinn aus Neubewertung von CHF 12.4 (23.6)
Mio. reflektiert die von Allreal gewählte konservative Bewertungspraxis. Mit einer Eigenkapitalrendite
von 9.2% liegt das Gesamtergebnis 2001 im Rahmen der langfristigen Zielsetzungen. Real
Estate: Milliardengrenze überschritten Der Wert des Portfolio erhöhte sich um ein
Drittel von CHF 771 Mio. auf CHF 1025 Mio. und überschritt damit die Milliardengrenze. Gezielte Devestitionen
in Höhe von CHF 44 Mio. steigerten seine Qualität. Zukäufe von CHF 175 Mio. betrafen
überwiegend Geschäftsliegenschaften. Gewichtige eigene Entwicklungsaktivitäten im Raum Zürich kommen
hinzu. Zwei der im Bau befindlichen Geschäftshäuser werden noch im ersten Semester 2002 bezugsbereit
sein. Projects & Development: deutlich höheres
operatives Ergebnis Der Bereich Projects & Development erzielte eine eindrückliche
Margenverbesserung von 35.4% auf 42.4%. Das operative Betriebsergebnis liegt mit CHF 31.4 (23.0) Mio.
deutlich über dem Vorjahreswert. Grund ist insbesondere auch die vermehrte Realisierung innovativer
Eigenprojekte. Diverse Entwicklungsprojekte wurden fertiggestellt und übergeben. Eigenpromotionsprojekte
mit einem Investitionsvolumen von fast CHF 250 Mio. befinden sich in der Realisationsphase.
Solide
finanzielle Basis Trotz zügigem Ausbau des Portfolios und einer unverändert hohen
Dynamik der laufenden Entwicklungstätigkeiten zeigt die Bilanz per 31.12.2001 ein unverändert solides
Bild. Der Eigenkapitalanteil bleibt mit 44.2 (44.4) % konstant. Das Net Gearing (Verhältnis Nettofinanzschulden
zu Eigenkapital) stellte sich wachstumsbedingt auf immer noch konservative 102 (73) %. Der ausgewiesene
Net Asset Value (NAV) je Aktie erhöhte sich von CHF 86.60 auf CHF 94.55 per 31.12.2001. Die gute Ertragsentwicklung
erlaubt es dem Verwaltungsrat, bereits für das Geschäftsjahr 2001 auf der Basis einer zukunftsgerichteten,
kontinuierlichen Dividendenpolitik die erstmalige Ausschüttung einer Dividende in Höhe von CHF 3.00
pro Aktie zu beantragen. Positive Perspektiven Für
das laufende Geschäftsjahr ist Allreal trotz unsicherer Konjunkturentwicklung zuversichtlich. Bereits
im Januar konnte das Portfolio auf CHF 1.1 Mia. ausgebaut werden. Mehrere Akquisitionsverhandlungen
für den Bereich Projects & Development stehen vor dem Abschluss. Die einzigartige 2-Säulen-Strategie,
die gefüllte Projekt-Pipeline sowie der Ausbau der strategisch wichtigsten Abteilungen werden die Stellung
der Allreal im Schweizer Immobilienmarkt weiter stärken. Es wird auch für 2002 mit einem erfreulichen
Ergebnis gerechnet.
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