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200 Jahre Escher Wyss: Jubiläumsaktivitäten am 23. und 24. September 2005




Zürich, 13. September 2005 – In den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts verlagerte die 1805 gegründete Escher Wyss & Cie den Betrieb vom Neumühlequai in die damals ausserhalb der Stadt gelegene Hard. In der Folge entstand ein 17 Hektaren umfassendes industrielles Zentrum der schweizerischen Maschinenindustrie, dem das Unternehmen seinen Namen gab: das Escher-Wyss-Areal. Obwohl sich auf dem Gelände in Zürich-West mittlerweile zahlreiche – auch  kulturelle – Dienstleister etabliert haben, ist die Maschinenindustrie mit gegen 700 Beschäftigten nach wie vor ein wichtiger Nutzer.

Aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums von Escher Wyss organisieren Grundeigentümer und Mieter folgende Aktivitäten:

  • Freitag, 23. September 2005:
    Aufführung des Stummfilmklassikers «Modern Times» von und mit Charlie Chaplin – begleitet von einem 48-köpfigen Live-Orchester unter der Leitung von Timothy Brock – in einer leer geräumten Halle auf dem Industrieareal Escher-Wyss.
  • Samstag, 24 September 2005:
    Tag der offenen Fabrikhallen mit Rundgängen und einer Ausstellung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Escher-Wyss-Areals.

Die Jubiläumsaktivitäten werden getragen von den Grundeigentümern und Mietern des Industrieareals Escher-Wyss. Sämtliche Informationen zu den Jubiläumsaktivitäten und zum Industrieareal Escher-Wyss sind verfügbar unter:

www.industrieareal-escher-wyss.ch

Wechselvolle Industriegeschichte
Das Unternehmen Escher-Wyss – Synonym für die Zürcher wie auch die Schweizer Industriegeschichte – wurde im Jahr 1805 von Hans Caspar Escher und Salomon Wyss gegründet. Escher Wyss & Cie am Zürcher Neumühlequai war die zweite mechanische Baumwollspinnerei der Schweiz. Schon wenige Jahre nach der Gründung verlagerte sich die Haupttätigkeit von der Spinnerei zunehmend auf den lukrativeren Maschinenbau. Neben Textilmaschinen und Wasserrädern waren Mühlen, Papiermaschinen und Pumpen die wichtigsten Erzeugnisse. Ab den 30er-Jahren des 19. Jahrhunderts kamen Dampfkessel, Dampfmaschinen, Dampfschiffe, Dampflokomotiven, Wasserturbinen und Kompressoren dazu. 1859 war Escher Wyss & Cie die grösste Maschinenfabrik der Schweiz.

In den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts entschied sich die Unternehmensleitung für die Verlegung des Produktionsbetriebes vom Neumühlequai in die westlich gelegene Hard.

In Zürich West entsteht das Industriequartier
1891 begannen die Bauarbeiten für die neue Fabrik auf dem damals weit vor den Toren der Stadt liegenden Brachland in der Hard. In der Folge entstand ein 17 Hektaren umfassendes industrielles Zentrum der schweizerischen Maschinenindustrie, dem das Unternehmen seinen Namen gab: das Escher-Wyss-Areal. Im Laufe der Zeit siedelten sich auf den angrenzenden Grundstücken weitere Industrieunternehmen an und Zürich West entwickelte sich zum Industriequartier.

Nach einer wechselvollen, von Höhen und Tiefen sowie verschiedenen Kooperationen geprägten Geschichte übernahm die Winterthurer Sulzer AG 1969 das Zürcher Traditionsunternehmen. Aus der Maschinenfabrik Escher Wyss AG wurde Sulzer-Escher Wyss.

Rund 30 Jahre später wurde der Konzern umfassend reorganisiert. Um sich den neu definierten Kerngeschäften widmen zu können, verkaufte Sulzer 1999 das Wasserkraftgeschäft an die österreichische VA TECH und 2001 das Turbokompressorengeschäft an die deutsche Engineering-Gruppe MAN.

Auf dem innerstädtischen Industrieareal Escher-Wyss wird auch heute noch entwickelt und produziert
Auch unter der neuen Führung vermochten die aus Escher Wyss hervorgegangenen Unternehmen ihre Stärken und Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Mit gegen 700 Mitarbeitenden am Standort Zürich führen die MAN TURBO AG Schweiz und die VA TECH HYDRO AG die industrielle Entwicklung und Produktion in Zürich weiter und behaupten sich ausgesprochen erfolgreich im internationalen Wettbewerb.

Jubiläumsaktivitäten auf dem sonst öffentlich nicht zugänglichen Areal beim Escher-Wyss-Platz
Aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums finden am 23. und 24. September 2005 auf dem Industrieareal Escher-Wyss folgende Veranstaltungen statt:

Freitag, 23. September 2005, 20.00 Uhr
Einmalige Vorführung von Charlie Chaplins Stummfilmklassiker «Modern Times» auf Grossleinwand in einer speziell für diesen Abend hergerichteten Industriehalle auf dem Escher-Wyss-Areal.  

Musikalisch begleitet wird der Film vom 48-köpfigen 21st Century Orchestra unter der Leitung von Timothy Brock.

Der Zugang erfolgt über den Turbinenplatz; Türöffnung ist um 19.15 Uhr. Vorverkaufsstelle für die nummerierten Sitzplätze ist Starticket (www.starticket.ch).

Samstag, 24. September 2005, 09.00 bis 16.00 Uhr
Am «Tag der offenen Fabrikhallen» öffnen MAN TURBO und VA TECH HYDRO die Tore des Industrieareals beim Escher-Wyss-Platz und geben einen Einblick in Entwicklung und Produktion. Die Ausstellung «Escher-Wyss – 200 Jahre Zürcher Industrietradition» gibt einen Überblick über die wechselvolle Industriegeschichte. Der Eintritt ist frei, Verpflegungsmöglichkeiten sind vorhanden. Der Zugang erfolgt über die Hardstrasse (vis-à-vis Cinemax), den Turbinenplatz sowie den Schiffbauplatz.  

Die Jubiläumsaktivitäten werden getragen von den Grundeigentümern – Allreal und Mobimo sowie den Mietern – Bluewin, MAN TURBO und VA TECH HYDRO des Industrieareals Escher-Wyss.


Für Rückfragen und weitere Auskünfte:

Allreal-Gruppe
Matthias Meier
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 044 319 12 67
Mobile 079 400 37 72
E-Mail matthias.meier@allreal.ch


Allreal-Gruppe
Allreal kombiniert ein ertragsstabiles Immobilienportfolio mit der Tätigkeit des Generalunternehmers (Projektentwicklung, Realisation, Kauf und Verkauf von Liegenschaften). Der Wert des Immobilienportfolios beläuft sich auf CHF 2.4 Milliarden. Im Geschäftsjahr 2009 betrug das abgewickelte Projektvolumen CHF 491 Millionen. In Zürich, Basel, Bern und St. Gallen beschäftigt das Immobilienunternehmen 280 Mitarbeitende. Allreal, mit operativem Sitz in Zürich, ist ausschliesslich in der Schweiz tätig. Die Aktien der Allreal Holding AG sind an der Börse kotiert.