Zürich, 24. August 2006 – Bei einem Gesamtumsatz von CHF 324.8 Millionen lag das Unternehmensergebnis (inkl. Neubewertungseffekt) von CHF 43.4 Millionen im ersten Halbjahr 2006 ansehnliche 25.8 Prozent über dem Vorjahreswert. Zum stabilen Resultat haben erneut beide Geschäftsfelder – Immobilien und Generalunternehmung – beigetragen.
Die Allreal-Aktie überzeugte durch hohe Kursstabilität und erzielte im ersten Halbjahr 2006 eine Gesamtperformance von 12.8 Prozent.
Dank der im zweiten Quartal 2006 erfolgreich platzierten 1.875% Wandelanleihe über CHF 175 Millionen verfügt das Unternehmen über Handlungsspielraum für weitere Investitionen.
Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet Allreal mit einem gegenüber dem Vorjahr vergleichbaren Ergebnis.
Ohne Berücksichtigung des Neubewertungseffektes erzielte Allreal im ersten Halbjahr 2006 ein operatives Unternehmensergebnis von CHF 35.2 Millionen (1. Halbjahr 2005: CHF 35.6 Millionen). Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt lag bei CHF 43.4 Millionen und damit 25.8 Prozent über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2005: CHF 34.5 Mio.).
Die annualisierte Eigenkapitalrendite (inkl. Neubewertungseffekt) betrug 8.9 Prozent (2005: 7.4 Prozent).
Handlungsspielraum dank tiefer Finanzierungskosten und komfortabler Eigenkapitalquote Per 30.06. 2006 lag der durchschnittliche Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten bei tiefen 2.77 Prozent, die durchschnittliche Zinsbindung bei 52 Monaten.
Am Stichtag betrug das Net Gearing 105.1 Prozent und der Zinsdeckungsfaktor bei 4.3.
Das Unternehmensergebnis je Aktie (inkl. Neubewertungseffekt) beläuft sich auf CHF 4.46 (1. Halbjahr 2005: CHF 4.02).
Geschäftsfeld Immobilien generiert konstante Erträge Nach dem Erwerb eines bislang im Baurecht gehaltenen Objektes, dem gewinnbringenden Verkauf mehrerer Liegenschaften und der vom Liegenschaftenschätzer vorgenommenen Höherbewertung einzelner Gebäude betrug der Marktwert des Portfolios CHF 1.81 Milliarden (31.12.2005: CHF 1.83 Mia.).
Nach dem Bilanzstichtag wurden für insgesamt CHF 38 Millionen eine Wohnliegenschaft in Basel und eine Gewerbeliegenschaft in Dietlikon erworben.
Das 2005 realisierte Wachstum des Portfolios führte im ersten Halbjahr 2006 zu deutlich höheren Mieterträgen.
Die Nettorendite betrug 4.8 Prozent. Sie lag damit leicht unter dem Vorjahreswert. Grund dafür sind die deutlich über dem mehrjährigen Mittel liegenden werterhaltenden Unterhalts- und Reparaturarbeiten. Die Leerstandsquote betrug im Marktvergleich tiefe 3.7 Prozent (31.12. 2005: 4.8%).
Der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe belief sich auf 76 Prozent.
Ertragsstabile Generalunternehmung mit hohem Umsatzwachstum Der im Geschäftsfeld Generalunternehmung mit Projektentwicklung, Projektmanagement (Ausführung) und dem Verkauf von Liegenschaften in den ersten sechs Monaten erzielte Erfolg aus Geschäftstätigkeit lag bei CHF 35.6 Millionen (1. Halbjahr 2005: CHF 39.4 Mio.).
Im Geschäftsfeld Generalunternehmung fällt ein Grossteil der Gewinne aus Bautätigkeit jeweils erst mit zeitlicher Verzögerung nach Abschluss der Projekte an. Deshalb hat sich das deutlich grössere Projektvolumen von CHF 271 Millionen (1. Halbjahr 2005. CHF 211.3 Mio.) noch nicht auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. Dieses lag mit CHF 14.4 Millionen unter dem von mehreren grossen Projektabschlüssen geprägten Vorjahreswert (1. Halbjahr 2005: CHF 19.4 Mio.).
Am Stichtag befanden sich Projekte mit einem Bauvolumen von deutlich übe CHF 1 Milliarde in Ausführung, entsprechend einem Arbeitsvorrat von rund 20 Monaten.
Mit 79 Einheiten konnte Allreal beim Verkauf von Wohneigentum aus eigener Entwicklung und Ausführung an die guten Resultate der Vorjahre anknüpfen.
Die Generalunternehmung leistete einen Beitrag von 24 Prozent an den EBIT der Gruppe.
Positive Einschätzung der Zukunftsaussichten Aufgrund der hohen Ertragssicherheit der Renditeliegenschaften und der guten Auftragslage der Generalunternehmung erwartet Allreal für das zweite Halbjahr einen weiterhin guten Geschäftsverlauf. Für 2006 rechnet das Unternehmen deshalb mit einem operativen Ergebnis in der Höhe des Vorjahres.
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