Zürich, 30. August 2007 – Mit CHF 56.3 Millionen lag das Unternehmensergebnis (inkl. Neubewertungseffekt) 29.7 Prozent über dem Wert des Vorjahres.
Nach volatilem Kursverlauf im ersten Halbjahr schloss die Allreal-Aktie leicht über dem Jahresendkurs 2006. Mit einer Gesamtperformance von 5.0 Prozent bestätigte sich der Titel als stabile Anlage.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2007 erwartet Allreal ein Unternehmensergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres.
Im ersten Halbjahr 2007 lag das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt bei CHF 56.3 Millionen und damit deutlich über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2006: CHF 43.4 Mio.).
Ohne Berücksichtigung des Neubewertungseffektes erzielte Allreal mit Immobilien und als Generalunternehmer in der Berichtsperiode ein operatives Unternehmensergebnis von CHF 40.6 Millionen (1. Halbjahr 2006: CHF 35.2 Millionen). Die annualisierte Eigenkapitalrendite (inkl. Neubewertungseffekt) betrug 10.8 Prozent (2006: 8.9 Prozent).
Auf das erfreuliche Ergebnis positiv ausgewirkt haben sich insbesondere die Zunahme der Mieterträge, ein tieferer Liegenschaftenaufwand, der Abschluss mehrer Projekte sowie der Verkauf eines Anlageobjekts aus eigener Entwicklung und Realisation.
Gut abgesicherte Finanzierung Per 30.06. 2007 lag der durchschnittliche Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr bei nahezu unverändert tiefen 2.77 Prozent, die durchschnittliche Zinsbindung bei 38 Monaten.
Am Stichtag lag der Eigenkapitalanteil bei 40.6 Prozent; das Net Gearing betrug 122.1 Prozent.
Das Unternehmensergebnis je Aktie (inkl. Neubewertungseffekt) belief sich auf ansehnliche CHF 5.77 (1. Halbjahr 2006: CHF 4.46).
Liegenschaftenportfolio mit einer Nettorendite von 5.1 Prozent Nach Zu- und Abgängen und der vom Liegenschaftenschätzer vorgenommenen Höherbewertung einzelner Gebäude betrug der Marktwert des Liegenschaftenportfolios (Renditeliegenschaften und Landreserven) CHF 2.0 Milliarden (31.12.2006: CHF 1.9 Mia.).
Aufgrund tieferer Aufwendungen für werterhaltende und -vermehrende Massnahmen sowie geringerer Betriebs- und Unterhaltskosten lag die Nettorendite des Portfolios bei ausgezeichneten 5.1 Prozent. Die Leerstandsquote lag bei im Marktvergleich tiefen 5.7 Prozent (31.12. 2006: 4.3%).
Der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe belief sich auf 67 Prozent.
Geschäftsfeld Generalunternehmung mit Rekordergebnis Der von der Generalunternehmung mit Projektentwicklung, Realisation sowie dem Kauf und Verkauf von Liegenschaften im ersten Halbjahr 2007 erzielte Erfolg aus Geschäftstätigkeit lag bei ausgezeichneten CHF 45.2 Millionen (1. Halbjahr 2006: CHF 35.6 Mio.). Das daraus resultierende operative Betriebsergebnis von CHF 22.3 Millionen lag ebenfalls deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (1. Halbjahr 2006: CHF 14.4 Mio.)
Zum markant besseren Resultat beigetragen haben insbesondere die zyklisch anfallenden Gewinne aus abgeschlossenen Projekten sowie die Verkäufe von selber entwickelten und realisierten Anlageobjekten.
Die konstant hohe operative Marge konnte nochmals um neun Prozentpunkte verbessert werden. Sie betrug in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres respektable 49.3 Prozent (1. Halbjahr 2006: 40.4%).
Das Projektvolumen verzeichnete bei einem gleich bleibenden Arbeitsvorrat von gegen 20 Monaten einen Rückgang um 15.2 Prozent auf CHF 229.9 Millionen (1. Halbjahr 2006: CHF 271.0 Mio.). Das tiefere Volumen resultiert aus der Beschränkung auf Projekte mit intakten Gewinnmöglichkeiten. Der Anteil an Drittaufträgen am abgewickelten Projektvolumen lag bei 74 Prozent.
Mit dem Erwerb mehrerer Grundstücke konnte der Bestand zukunftssichernder Entwicklungsliegenschaften deutlich ausgebaut werden.
Das Geschäftsfeld Generalunternehmung leistete einen Beitrag von 33 Prozent an den EBIT der Gruppe.
Unverändert optimistische Beurteilung der Zukunftsaussichten Trotz des sich abzeichnenden Rückgangs der Bautätigkeit bleibt Allreal für das zweite Halbjahr 2007 und darüber hinaus bei einer positiven Einschätzung der Zukunftsaussichten und erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2007 ein Unternehmensergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres.
Für den weiteren Ausbau des Liegenschaftenbestandes durch den Erwerb zusätzlicher Anlageliegenschaften oder ganzer Portfolios wie auch durch die Finanzierung von Eigenprojekten benötigt Allreal zusätzliche Mittel in der Grössenordnung von CHF 200 Millionen. Diese sollen mit einer Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr 2007 beschafft werden.
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